Krabatlied (II) Sie nennen mich Krabat, das ewige Leben. Ich bringe mir selbst die Blumen ans Grab. Ich gehe lächelnd vorbei dann am Tod. Ich werf eine Handvoll von Erde mir nach. Ich grub den Brunnen, bestellte die Felder, hab hinterm Meer den Erdteil entdeckt, fiel in den großen Kriegen der Erde, ich bin in den blut’gen Gräbern verreckt. Die Reißenbergs schlug ich, sie sind noch am Leben. Es wird ein Tag, da die Furcht ich vergrab, oder ein Tag, da spricht jene Waffe, so dass ich nie mehr zu leben hab. Ich bin auf der Suche nach Glücksland geblieben und bleib, was immer mich hindern mag, ich lebe und bin mein eigener Sohn, es dauert noch fort der siebente Tag. Text: Frank Viehweg Musik: Ute Wolfram