Trotzdem Schau dir das hingespuckte Stück Leben an, vom Geborenwerden bis hin zu einem Tod, wie das nur weh tut und uns quält und müde macht, das Suchen nach dem Glück. Trotzdem kämpfen wir, trotzdem glauben wir, trotzdem lieben wir, trotzdem. Schau dir all die verbrauchten Gesichter an, die sich selbst verloren haben vor der Zeit, wie man sie gebrochen hat mit System, und weil die Angst so sehr gefügig macht. Aber trotzdem kämpfen wir, und trotzdem glauben wir, trotzdem lieben wir, trotzdem. Schau dir die Welt und ihre Kriege an, das endlose Morden, die Zerstörungen ohne Sinn, und wie man unsern Stern verdirbt und langsam schleift, nur weil das Geld die Welt regiert. Aber trotzdem kämpfen wir, und trotzdem glauben wir, und trotzdem lieben wir, trotzdem. Schau dir den Baum vor deinem Fenster an, die Blätter im Regen, die Blätter im Licht, und wie er sich aufrecht hält wie ein Wort und nicht schweigen will, bis man ihn fällt. Aber trotzdem kämpfen wir, und trotzdem glauben wir, trotzdem lieben wir, trotzdem. Originale Interpretation: Erica Bluhaar