Trotz allem Wie groß auch eure Armut sei, den Kopf tragt hoch trotz allem. Am feigen Sklaven geht vorbei, wagt´s arm zu sein trotz allem. Trotz allem und allem, trotz niedrer Plag und allem, Rang ist der Münze Prägung nur, der Mensch das Gold trotz allem. Lasst hoffen uns auf jene Zeit, die kommen wird trotz allem. Wenn Würde und Vernunft euch bleibt, der Kranz gebührt uns allen. Trotz allem und allem, die Zeit, sie kommt trotz allem, wenn einst der Mensch die Bruderhand dem Menschen reicht trotz allem. Text: Robert Burns Musik: Ingo Rahn Song von den friedlichen Zeiten Es lebte sich wohl immer schon recht gut in Friedenszeit, da war Krieg ein Wort, und das hörte man nicht gern, das war doch Vergangenheit. Da sagte sich gut, wer will das schon, dass alles zusammenfällt, und zu Haus kocht das eigene Süppchen, und ist so friedlich die Welt. Mit solchen Worten stopften sich stets Leute die Ohren zu, die wollten ihren Frieden nur und ihre friedliche Ruh, die wollten ihren Frieden nur und ihre friedliche Ruh. Und sie steckten die Nase in ihren Topf, da fiel ihnen schon das Dach auf den Kopf, doch eh´ sie begriffen hatten, fraßen sie schon die Ratten. Es lebte sich noch nie so lang wie hier in Friedenszeit, und Krieg ist ein Wort, und das hört man besorgt, und doch kommt es von so weit. Wer stopft sich da noch die Ohren zu, das will wohl keiner sein, und doch braucht dieser Frieden mehr als Ohren allein. Braucht unsre Hände, Herz und Hirn, spart euch davon nichts auf, die uns diesen Frieden nehmen wolln, halten wir sonst nicht auf, die uns diesen Frieden nehmen wolln, halten wir sonst nicht auf. Sonst könnte es sein, dass eines Tags keiner mehr sagen kann, bevor sie begriffen hatten, blieb ihnen nur ihr Schatten. Text und Musik: Singeclub „Impuls“ Halle